Nichts bewegt Sie wie Feedback    

 

Feedback

Feedbackkultur

Die besten Feedbackregeln fürs Büro

 

Feedback geben:

  • Feedback zeitnah und konkret geben
  • Feedback verständlich formulieren
  • Verhalten nicht werten
  • Feedback mit Tipps verbinden

Feedback nehmen:

  • Feedback auf Situation bezogen hören und nicht persönlich nehmen
  • Nachfragen und konkretisieren
  • Widerspiegeln was angenommen und was abgelehnt wird
  • Konkrete Rückmeldung was verändert wird und was nicht

 

Feedback Regeln

Das Feedback stellt ein wichtiges Instrument der Organisationsentwicklung dar. Die Rückmeldung über das Verhalten in einer bestimmten Situation dient der Perspektivübernahme. Durch den Einblick in andere Sichtweisen wird der persönliche Handlungsspielraum vergrößert. Die Wiedergabe der subjektiven Wahrnehmung verdeutlicht neue Wege der Problemlösung. Der soziale Akteur wird in die Lage versetzt, sein eigenes Handeln zu überdenken. Die Methodenkompetenz erfährt eine direkte Erweiterung. Der Wert des Mitarbeiters für das Unternehmen steigert sich. Damit das Feedback als Bereicherung und nicht als Kritik interpretiert wird, gilt es jedoch einige Hinweise zu beachten. Für die passende Formulierung braucht es schon etwas Einfühlungsvermögen. In jedem Fall sollte die Intervention zum richtigen Zeitpunkt stattfinden.

 

Regeln für das Feedbackgeben

 

Inwieweit das Feedback wirklich nützlich ist, hängt auch von der Beziehung der sozialen Akteure untereinander ab. Vorangegangene Konflikte üben einen negativen Einfluss aus. Ein respektvoller Umgang sollte für die Mitarbeiter selbstverständlich sein. Die gemeinsame Reflexion des gewinnbringenden Handelns bildet einen festen Bestandteil des harmonischen Miteinanders. In wertschätzender Weise ist das Feedback immer erwünscht. Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen positiven und negativen Aspekten fördert nicht den Eindruck der ausschließlichen Kritik. Eine klare und genaue Formulierung lässt sich erlernen und beinhaltet einfache Regeln der Kommunikation. Hierzu hilft ein kleiner im Vorfeld angefertigter Stichpunktzettel, der klare Prioritäten setzt und das Abschweifen verhindert. Die Ansprache in der Ich-Form schwächt die Aufforderung zur Verhaltensänderung ab. Der eigene Standpunkt wird verdeutlicht, um gemeinsam neue Wege zu finden. Die zukünftige Realisierung basiert auf klaren Informationen, die weder wertend noch interpretierend vermittelt werden.

 

Regeln für das Feedbackannehmen

 

Das Feedback ist als Gewinn für die persönliche Entwicklung zu betrachten. Mit dieser Perspektive lässt sich die Situation kompetent meistern. Dem Gegenüber sollte in jedem Fall aufgeschlossen entgegen getreten werden. Jemanden ausreden lassen stellt die Basis der erfolgreichen Kommunikation. Die vorherige Beziehung nimmt keinen bemerkenswerten Einfluss. Es geht einzig und allein um sachliche Fakten. Eine Rechtfertigung oder Verteidigung ist deshalb nicht notwendig. Das Gesagte bleibt einfach nur so stehen. Im Anschluss gibt es genügend Zeit für die gedankliche Reflexion. Der soziale Akteur entscheidet selbst, was er für sein späteres Verhalten nutzt und kommuniziert dies auch.

 

Fazit: Erfolgreiches Feedback

 

Ein erfolgreiches Feedback ist immer eine beidseitige Angelegenheit. Für die gewinnbringende Umsetzung müssen sich die beteiligten Akteure in ihrer jeweiligen Rolle verorten. Die persönliche Einstellung bekommt nur einen untergeordneten Stellenwert zugewiesen. Der Fokus liegt einzig und allein auf dem zu bearbeitenden Problem. Innerhalb des Teams wird jeder Akteur als gewinnbringend empfunden. Nur aus der gemeinsamen Perspektive ergibt sich der bestmögliche Weg.