Inszenario Tage 20. und 21. September : Beruflicher Marathon –Trainingsanforderungen auf dem Weg zum Glück

Berufliche und persönliche Beweglichkeit – was bedeutet das für die Arbeit?

Gunter König:

Beweglichkeit ist eine wunderbare Eigenschaft

Jeder Marathonläufer hat sich zu fragen.
1. Zu allererst: Wozu will ich laufen? Dann
2. Bin ich in Form? Bin ich mit der passenden Ausrüstung versehen?
3. Wann will ich laufen? Was habe ich bis dahin zu trainieren?
4. Vor allem, weiß ich, wo der Start ist? Kenn ich das Ziel? Weiß ich um mein persönliches Ziel?
Diese Fragen aus dem Sport kann sich auch jeder Berufstätige stellen.
Viel zu oft erlebe ich, dass sich Menschen diese Fragen erst stellen, wenn es im Beruf nicht mehr nur „läuft“.
Das ist so, als ob ein Läufer ohne physische und gedankliche Vorbereitung hergeht und startet und sich dann noch wundert, dass er recht bald mit Seitenstechen und Blasen an den Füßen nicht mehr vorankommt.

 

Laufschuhe

Trainingserfolge oder Überforderung- wie hilfreich sind Rituale?

Gunter König:

Dann greife ich das „Glück“ auf.

Das wiederum setzt voraus, dass ich weiß, was „Glück“ für mich bedeutet.

Ist es der € 10.000,– Gewinn oder ist es das tägliche Glücklichsein.

Das erste fällt mir zu, das kann ich nicht beeinflussen (außer durch Kauf eines Lottoscheins). Das tägliche Glücklichsein dagegen ist in meiner Hand durch geistiges Üben und Beherzigen  von konkreten Grundsätzen.

 

Was sind deine Grundsätze, wenn es ums Zielerreichung geht?  Damit es nicht Finishing- oder in der Tretmühle hängen bleiben heißt…

Gunter König:

Diese sieben Grundsätze haben sich für mich im Laufe der Jahre herauskristallisiert:

Grundsätze zum Glücklichsein:

  1. Dankbarkeit
  2. Achtsamkeit
  3. Bewegen
  4. Aufmerksamkeit
  5. Tägliches Üben
  6. Anerkennen sich und andere
  7. Bewusstheit

 

Teamspirit oder Einzelkämpfer-zählt am Ende nur der Sieg?

Sonja Billmann:

Jeder Marathonläufer erreicht sein persönliches Ziel als individuelle Einzelleistung – und doch sind viele Menschen notwendig auf dem Weg zum Ziel. Auch Individualsportler sind Teamplayer in dem Sinn, dass ihre Leistung das Produkt eines großen unterstützernetzwerkes ist: Trainer, Freunde, Familie, Fans…sie alle leisten einen Beitrag zum individuellen Erfolg

Inszenario

Bei den Inszenariotagen steht das Entdecken und Entwickeln der Motivation, der Rituale, der Netztwerke- kurz der Weg zum Glück im Zentrum der Aufstellaarbeit mit den Inszenariofiguren llen wir uns die Frage